Kennt ihr das, wenn ihr ganz viele Pläne und Ideen auf einmal habt und dann nicht so recht wisst, wo ihr mit was am besten anfangt? So geht es mir jetzt gerade mit diesem Blogpost.

Fangen wir am besten mit dem Einfachsten an und haken wir damit gleich schon mal die obligatorischen Katzenbilder ab: Die Katze hat mich aus MEINEM Sessel an den Schreibtisch vertrieben.

Im kräftezehrenden Kampf um die Sesselhoheit musste ich mich schlussendlich geschlagen geben und jetzt blockiert er auf voller Breite die Sitzfläche. Es kann mir niemand sagen, dass er das nicht absichtlich macht.

So …

Dann wäre zumindest ein Teil schon mal abgehakt. Und nun …
Treue Leser*innen des Butterschafes (hallo, ihr Fünf) sind mittlerweile mit meiner sporadischen Veröffentlichungsweise sowie mit meinen regelmäßig gefassten Vorsätzen vertraut, daran etwas zu ändern. Sofern ich es richtig auf dem Schirm habe, gab es dieses Jahr bis jetzt nur zehn Beiträge (diesen eingeschlossen) – das ist nicht wirklich viel. Genauso oft, wie ich mir vornehme, endlich mehr zu bloggen, stelle ich mir aber auch die Frage, ob sich das Ganze überhaupt lohnt. Weltbewegend und -verändernd ist hier nichts, hilfreich – na ja, auch nicht wirklich, obwohl gerade Handarbeits-/DIY-Tutorials ja etwas wären, wo ich durchaus etwas Ahnung hätte, Geld nehme ich hier auch nicht ein (dann müsste ich ja WIRKLICH Arbeit hineinstecken) und ich muss auch ehrlich zugeben, dass dieses ganze Online-Community-Gedöns noch nie so wirklich meins war. Egal, bei welchem Netzwerk ich angemeldet war oder bin, ich bin eher der stille lurker, als dass ich mich aktiv einbringe.
Aber, und ein Aber gibt es ja meistens, es muss sich ja nicht für die Welt lohnen, sondern für mich. Irgendwie ist es doch ganz schön, zwischendurch ein paar Katzenbilder, verkrepelte Topfpflanzen, die nie fertig wollende Häkeldecke, das einmillionste How-to für Fröbelsterne im Web oder einen unheimlichen Flamingo mit der Welt zu teilen. Und ein bisschen lernt man ja auch, wenn man sich mit diesem Internet auseinandersetzt, was ja durchaus seine Vorteile haben kann. Ohne den Blog hätte ich mir zum Beispiel nicht die gute Kamera gekauft, die ich jetzt auch viel im Büro benutze.
Deshalb, und jetzt kommt wieder ein Vorsatz, werde ich versuchen, in Zukunft regelmäßiger zu schreiben, indem ich ein paar neue Kategorien einführe. Ich dachte da zum Beispiel an Buchrezensionen: Neuheiten aus dem Buchhandel wird es aber eher weniger geben, stattdessen greife ich mir einfach immer mal was aus meinen Regalen. Und einen Wochenrückblick soll es auch geben, mit dem ich heute nach einer kurzen Einleitung den Anfang machen wollte, aber wie bereits zu Anfang erwähnt, gab es da einige strukturelle Schwierigkeiten und dann bin ich irgendwie ins Brabbeln verfallen. Ey, aber immerhin: Content!
Falls jemandem schnittige Namen für die genannten oder auch andere Kategorien einfallen, immer her damit – hier kommt jetzt zum ersten Mal ein Wochenrückblick.

Das ging diese Woche

Memo an mich selbst: Ich muss mir während der Woche unbedingt Notizen machen, sonst wird aus dem Wochenrückblick schnell nur ein Sonntagsrückblick.

Den Montag in Bildern gibt es hier.

Pflanzen

Das Mysterium um die Nachbarspflanze, von der ich netterweise auch zwei Sämlinge bekommen habe, ist nun gelöst. Mit der App PlantSnap und einem Bild der Blüte konnte ich herausfinden, dass es sich um eine Dorstenia Elata handelt. Eine der Pflänzchen bekommt mittlerweile sogar ein drittes Blatt – läuft also.

Einige der Ableger von meiner letzten Pflanzenaktion haben schon ein neues Zuhause gefunden, die Peperomia Schumi red bildet im Wasser als auch in der Erde erste Wurzeln, zwei neue Pilea-Ableger wurzeln ebenfalls lustig vor sich hin und mittlerweile habe ich sogar ein kleines Mangobäumchen. Die Erbsenpflanze hat es dagegen vollends hingerafft – bis auf drei kleine Blattknöllchen, die noch nicht vergammelt sind. Vielleicht wird ja doch noch etwas draus.

Auf den Nadeln

In der kurzen Zeit friedlicher Koexistenz mit Dr. Schwarzschild auf dem Sessel habe ich eine neue Socke angefangen – und wieder aufgetrennt (das passiert halt, wenn man keine Maschenprobe macht). Mit vier Maschen weniger müsste es klappen (oder vielleicht sogar sechs?).

Indirekt zu „Auf den Nadeln“ zählt auch Folgendes:
Am Dienstag sind meine neuen Lautsprecher angekommen. Seit Ewigkeiten kann ich jetzt wieder ohne Kopfhörer in meinem Zimmer Musik hören. Im Moment stehen sie noch auf einem kleinen Regal neben dem heiß umkämpften Sessel, aber sie sollen mit auf die Wollregale:

In die Lücke ganz links (die Kisten stehen gerade auf dem Schreibtisch) und ganz rechts (an Stelle der zwei grünen Boxen) soll jeweils ein Lautsprecher, dementsprechend viel Garn muss also verbraucht werden. Zum Glück nicht im Bild: Die anderen zehn Kisten im Regal darunter.

Tja, das war’s erst einmal mit dem ersten Wochenrückblick. Schauen wir mal, wie es weitergeht.
Bis dahin,

Unterschrift Lena