Vor kurzem habe ich mir ein paar Messingkerzenhalter und eine -vase bei Fairkauf geholt. Fast so sehr wie auf die Sachen selber, habe ich mich auch schon auf das Polieren gefreut, denn die Stücke waren teilweise schon stark angelaufen und gefleckt. So seltsam es auch klingen mag, aber Metallsachen zu polieren, hat mir früher schon Spaß gemacht, sei es das Silberbesteck oder das Taufgeschirr aus der Kirche gewesen. Ich finde jetzt nicht den Vorgang des Polierens super meditativ oder so, mir geht es einfach um den Vorher-Nachher-Effekt. Und der ist hier so krass! Ich ärgere mich ein bisschen, das ich nicht mehr Vorher-Bilder gemacht habe.

Die Kerzenständer waren vor allem fleckig, doch die Vase war komplett dunkel angelaufen. Kurz hatte ich befürchtet, dass mein geliebtes Elsterglanz der Herausforderung nicht gewachsen ist, aber nach ein bisschen Googlen habe ich noch eine ganz gutes Reinigungsmittel gefunden. Dafür werden Salz und Mehl zu gleichen Teilen gemischt und dann schlückchenweise mit Essig zu einer dickflüssigen Paste vermischt. Diese wird dann auf das Messing aufgetragen und kann dort erst einmal 10 Minuten einwirken. Sie sollte auf keinen Fall vollständig trocknen, dann ist sie nämlich recht schwer zu entfernen (habe ich mir sagen lassen …, ähem …). Hilfreich ist hier eine alte Zahnbürste, aber ein Schwamm oder ein Lappen tun es bestimmt auch. 

Einmal kurz abspülen und dann geht es an die Feinarbeit mit Elsterglanz. 

Hat sich gelohnt.

Apropos Vorher/Nachher. Ich glaube, das wird der letzte Beitrag mit dem aktuellen Bloglayout sein. Ich würde gern ein bisschen häufiger schreiben (und auch über andere Dinge) und damit das unkomplizierter und vor allem schneller von statten geht, wird der Drumherum-Bilderkram reduziert.

Dafür gibt es jetzt erst noch einmal ein Fenton-Bild.

Bis dahin,  

Unterschrift Lena