4:32 Uhr – was für eine herrliche Uhrzeit, um ausgeschlafen und energiegeladen in die neue Woche zu starten. Na ja … Ausgeschlafen kommt tatsächlich hin, der Elan kommt später bestimmt noch dazu. Dank einer nicht näher genannten Katze hat sich meine Aufstehzeit heute etwas nach vorne verschoben, denn anscheinend ist es supertoll, traurig mauzend vor der Schlafzimmertür zu stehen. Der ungewollte Weckservice bringt aber auch seine Vorteile, so konnte ich noch die Bilder von gestern noch bearbeiten und jetzt diese Zeilen schreiben.

Es wird grün

In den letzten Wochen habe ich mir ein paar (für Jan sind es viele) Zimmerpflanzen zugelegt. In Sachen Deko haben wir nicht wirklich viel und ich hatte immer das Gefühl, dass es ein bisschen an Wohnlichkeit fehlt. Die Pflanzen sind da die perfekte Lösung. Das befürchtete Töpfe-umstoßen, Pflanzen-anfressen oder Erde-ausbuddeln der Katzen ist auch ausgeblieben, die Pflanzen haben also nur unter mir zu leiden. Neue Pflanzen kaufen zu können ist zwar schön und gut, aber das, was eigentlich wirklich „Spaß“ macht, ist das Selberziehen, Ableger bilden, usw. – genauso so, wie es mehr Spaß macht, die 30 Maispflanzen zu säen, als das Unkraut dazwischen zu zupfen. Der gestrige Nachmittag wurde also genutzt, um einigen Pflanzen zu Leibe zu rücken bzw. sie von ihrem Leid zu erlösen.

Die Auserwählten

Die Peperomia schumi red (oben links) sollte ein paar Blattstecklinge liefern, das Zebrakraut (Mitte) Kopfstecklinge, die Pileas sollten umgetopft, die Grünlilie geteilt und die Erbsenpflanze irgendwie gerettet werden.

Wie es häufig so der Fall ist, habe ich zwischendurch mal wieder kaum Fotos gemacht, nur das Elend der Erbsenpflanze und das Chaos auf dem Schreibtisch will ich euch nicht vorenthalten.

Ich tippe drauf, dass ich die Erbsenpflanze am Anfang zu viel gegossen habe. Da die Triebenden teilweise aber noch einen vernünftigen Eindruck machten, habe ich hier nicht nur Kopfstecklinge geschnitten, sondern experimentellerweise auch Blattstecklinge. Einen Versuch ist es wert.

Nachdem ich eben nochmal ein bisschen gegooglet habe, bin ich mir mittlerweile nicht mehr sicher, ob die Blattstecklinge der Peperomia im Wasserglas was werden, aber man kann’s ja mal versuchen. Auch das Zebrakraut ist sowohl im Wasser als auch in der Erde gelandet. Hier müsste beides ganz gut klappen, denn die Stecklinge hatten teilweise schon kleine Luftwurzeln ausgebildet.

Beim Teilen der Grünlilie musste ich recht rabiat zu Werke gehen – in den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, ob sie es überstanden hat.

So, das war es erst einmal. Auf geht’s in die neue Woche.
Bis dahin,

Unterschrift Lena