Es ist der 12. Oktober und es ist Samstag! Das heißt, dass es bei meinen 12von12 dieses Mal nicht nur Fotos von der Teekanne auf dem Schreibtisch gibt. Es erwarten euch Abenteuer, Action und bizarr grüne Mayonnaise! (Also zumindest einer dieser Punkte ist wahr.)

Morgen und Vormittag

Danke innere Uhr, dass du mich auch am Wochenende pünktlichst um 5 Uhr weckst! Ganz dekadent bin ich heute aber mal bis halb 8 liegen blieben. Man gönnt sich ja sonst nichts. (Doch, aber das kommt später.)
Die Katzen waren derweil noch draußen.

12von12, Oktober 2019, Fenton

Fenton hat mittlerweile auch die obere Etage des Olivenbaums erobert. Nachdem er gemerkt hat, dass ich wach bin (und das Frühstück dementsprechend nicht mehr lange auf sich warten lässt), hat er Schwarzschild „Bescheid gesagt“.


12von12, Oktober 2019, Dr. Schwarzschild

Man verlangt Einlass, denn der Weg durch die Katzenklappe, durch die Scheune, über den Dachboden, durch die zweite Katzenklappe ist zu anstrengend. Ja, der Kater ist faul.


Bevor ich mich auf meinen epischen Ausflug heute aufmachte, gab es noch eine kleine Runde durch den Garten. (Uuuh, ich kann ja Slideshows einfügen.)


Ja, ich gebe zu, dass mit Abenteuer und Action war ein bisschen weit hergeholt …
Am Gleis steppt mal wieder der Bär.


Ab zur Messe

Ziel meiner Zugreise: die infa. Memo an mich selbst: Halb 12 ist eine super Zeit an der Messe anzukommen, die Kassen waren leer gefegt. Halb 12 heißt aber auch – erst mal Mittag essen. Die Foodtrucks waren zum Glück noch nicht ganz überlaufen.


Meine Wahl fiel auf Fish and Chips mit Limettenmayo. Der Fish war wirklich gut, die Mayo sehr grün, die Pommes aber absolut unspektakulär. Dafür passt mein Nagellack super zum Tisch.


Es gab ein paar schöne Blumenzwiebeln (ganz einfache Schneeglöckchen, sehr kugelige Allum, echten Safran), aber ich habe dann doch zurückgehalten. Die Haus-/Garten-Halle war ansonsten aber auch nicht wirklich lohnenswert. Sehr, sehr viele Whirlpools, ein paar nette, aber überdimensionierte Gartenhäuschen … nichts wirklich für uns.


Wie war das mit dem goldenen Kalb?


Irgendwann ging es dann aber auch wieder zurück, wobei ich für ein paar Besorgungen noch einen kleinen Zwischenstopp in der Innenstadt eingelegt habe. Ich vergesse es immer wieder: Einkaufscenter + Samstag = keine gute Kombination.


Abend

Bonus-Katze! Die lungert regelmäßig am Bahnhof rum und schmeißt sich an jeden noch so Wildfremden ran.


Ja, das mit Fenton und den Produktfotos ist noch ausbaufähig, aber es war auch schon dunkel und ich musste noch ein zwölftes Bild machen. Was Garn angeht, bin ich meinem Wollkauf-Verbot treu geblieben, dafür habe ich mir in der Kreativ-Halle zwei fancy Holzhäkelnadeln geholt. Demnächst muss mal wieder was mit Nadelstärke 5 oder 6 gemacht werden. Und wenn die Nadeln dann wirklich so gut sind, wie Werbung und auch die dauerhäkelnde Dame vom Stand meinen, kann man ja über eine kleinere Nadelstärke der noch fancy-gereren Version (mit Glitzer!!!) nachdenken.
Fenton ist außerdem extrem von dem neuen Gemüsehobel geflasht, der nicht eine, nicht zwei, auch nicht drei, sondern unglaubliche vier Klingen hat, die auch noch in beide Richtungen funktionieren. Unglaublich!
Und zum Schluss gab es noch eine Dose Bio-Lederpflege, dann kann die Lederjacke morgen eingewintert werden.

Das wären dann meine 12von12 für diesen Monat gewesen. Viele weitere Teilnehmer*innen gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.
Bis dahin,

Unterschrift Lena