Es ist der 12. September und das heißt … richtig, es ist wieder Zeit für 12von12. Wie üblich findet ihr weitere Teilnehmer*innen an der Aktion bei Draußen nur Kännchen.

Der Morgen

Es ist Donnerstag, ein Arbeitstag, ein Abgabetag – es geht also früher als sonst ins Büro. Eigentlich war das gar kein geplantes Bild für 12von12, denn ehe die erste Erinnerung im Handy angeht (um 6:30 Uhr), denke ich vorher meist nicht daran, Bilder zu machen. Das war mehr als Beweisfoto für Jan gedacht: Seine Lampenkonstruktion funktioniert und es ist tatsächlich noch so früh und dunkel, dass ich sie das erste Mal in dieser Saison benötige.


Im Urlaub habe ich mir angewöhnt, morgens und abends ein paar Notizen über den Tag aufzuschreiben, damit ich beim Wochenrückblick nichts wahnsinnig wichtiges vergesse. Heute war es Folgendes:

Habe Fenton gestern abend gesagt, dass er rausgehen und eine Maus fangen soll. Heute morgen lag eine Maus im Flur.

(Ich habe nicht behauptet, dass da literarische Meisterwerke entstehen).


Ein koffeinhaltiges Heißgetränk zum Arbeitsbeginn – so weit ist es schon gekommen. Aber keine Sorge, es ist auch ordentlich Zucker drin.


Mittag

Kurze Pause von den Korrekturbögen.

Irgendwie bin ich auf die Idee gekommen, dass ich ja auch mal ganz abstrakte 12von12-Bilder machen könnte. Außerdem geht es schneller, zwischendurch mal ein paar Bodenfliesen zu fotografieren. Die liegen jedenfalls vor der Eingangstür.


Nach dem Mittagessen an der Ampel hinter der Markthalle. Es gab asiatisch, die A19, so ziemlich das einzige Gericht ohne Koriander.


Nachmittag

Ich sag ja, es passiert nicht viel.
16 Uhr, das Ende ist langsam in Sicht.


Abend

Ein bisschen hat es dann doch noch gedauert, aber gegen halb 7 wurde der Rechner endlich runtergefahren.


Ich musste die 12 Bilder nun mal irgendwie vollkriegen …


Mal keine Linien, sondern Punkte. Jetzt noch ganz gemütlich mit dem Fahrrad nach Hause.


Ist schon eine nette Strecke.


Fenton verteilt wohl noch weiter kopflose Mäuse auf dem Hof, während Schwarzschild macht, was er am besten kann.


Ach ja, da war ja noch die Maus … Als Tagesabschluss gibt es noch einen Gang mit dem Eimer des Todes zum Komposthaufen.
Na ja, und dann hab ich noch die Bilder runtergerechnet, hochgeladen und mir ein paar Sätze aus den Fingern gesaugt.
Ich weiß ja, dass meine 12von12 keine hochdramatischen Highlights bieten (ich habe den Fußweg fotografiert …), aber es ist doch ganz schön, wenn Google mich immer mal an die Bilder von vor ein oder zwei Jahren erinnert.

So, das war’s mal wieder.
Bis dahin,

Unterschrift Lena