DIY | Stricken

#MeinKreativerJahreswechsel: Tag 2

29. Dezember 2017

Auf Instagram veranstalten Caros Fummeley und Lalilly Herzileien seit dem 27. Dezember die Aktion #meinkreativerjahreswechsel. Bis zum 06. Januar steht jeder Tag unter einem bestimmten Thema, wobei zunächst auf das aktuelle Jahr zurückgeblickt wird und anschließend die kreativen Vorsätze für 2018 vorgestellt werden.

#meinkreativerjahreswechsel von Caros Fummeley und Lalilly Herzilein

Ich habe mich bei dieser Instagram-Challenge auch eingeklinkt und die ersten zwei Tage auch schon vorbildlich mitgepostet (yay). Weil längeres Tippen mit dem Handy oder Tablet aber doof ist, wollte ich das ganze auch noch hier auf dem Blog begleiten. Dann kann ich noch ein paar extra Sätze dazuschreiben und hier kommt vor allem mal wieder ein bisschen Inhalt hin.

Tag 1 lass ich jedoch einfach mal unter den Tisch fallen, denn ich hab ja diese coole Über mich-Seite (die ich wahrscheinlich dringend aktualisieren müsste) und diese Vorstellungsdinger find ich immer ein bisschen komisch. Deswegen geht es hier gleich mit Tag 2 los.

#meinkreativerjahreswechsel –  Mein liebstes Kreativhobby

Ich probiere gerne neue Techniken aus, aber mein Favorit unter allen Handarbeiten ist das Stricken. Keine Frage, zur Häkelnadel greife ich auch gerne. Ich glaube sogar, eine vielfältigere Auswahl an Häkel- als an Stricknadeln zu haben, aber Häkeln rückt für mich immer eher in die Deko-Ecke. Das Maschenbild und auch das fertige Gewebe finde ich für Accessoires und vor allem für Kleidung beim Stricken einfach schöner und auch tragbarer als Gehäkeltes.

Gelernt habe ich das Stricken ganz klassisch von Mama. Ich muss so um die 11, 12 Jahre alt gewesen sein, als ich mein erstes Projekt – ein rotes Stirnband – angefertigt habe: kraus rechts mit einer glatt rechten Masche in der Mitte der Reihe, um die Arbeit dort falten zu können und ein doppellagiges Band zu erhalten. Ein richtiger Ritterschlag war es, als Tante Maria mein erstes Werk für gut befunden hat. Dass Mama mehr als einmal zurückstricken und Fehler beheben musste, hab ich damals verschwiegen. Danach hörte es mit der Strickphase aber auch relativ schnell wieder auf. Ich meine mich dunkel daran zu erinnern, noch einen Schal angefangen zu haben, aber viel Eindruck scheint er nicht hinterlassen zu haben.

Während meines Auslandssemesters in Bristol 2010/11 habe ich dann wieder angefangen und seitdem auch nicht wieder aufgehört. Ich hänge halt an der Nadel (haha…).

Leider muss ich aktuell wieder eine Handarbeitszwangspause einlegen (ausgerechnet im Urlaub), da es im rechten Unterarm unangenehm ziept. Mehrstündige Hardcore-Stricksessions scheinen mir nicht gut zu bekommen, obwohl das früher eigentlich kein Problem war. Das wird doch wohl nicht das Alter sein?!? Solange beschäftige ich mich halt mit anderen Sachen: es gibt einige Fotografie-Zeitschriften zu lesen; ein paar Fotoexperimente zu machen (ich sage nur „Wunderkerzen“…); die Katzen darin zu hindern, den Weihnachtsbaum leerzuräumen (bis auf Schwarzschilds filmreife Aktion heute morgen benehmen sie sich eigentlich, viel cooler finden sie es, aus dem Baumständer zu trinken, es ist ja nicht so, dass sie nicht genug Wasserschalen hier rumstehen haben und draußen ein ganzer Teich ist…) oder einen riesigen Ikea-Einkaufszettel anzulegen (wenn Jan das liest…).

Das war es mit Tag 2 von #meinkreativerjahreswechsel.

Bis dahin,

Unterschrift Lena

 

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: