DIY

Happy Reformationstag!

31. Oktober 2017

Das letzte Mal, dass ich am Reformationstag frei hatte, ist tatsächlich schon elf Jahre her. Elf Jahre!! Dass heute anlässlich des 500. Jubiläums bundesweit frei ist, muss natürlich ausgenutzt werden. Ich hab heute nicht nur endlich alle Blumenzwiebeln gesetzt, den Waldmeister und den Bärlauch gesät, sondern seit Jahren auch mal wieder einen Kürbis geschnitzt – und sogar einen selbstgezogenen!

Kürbis

Ein bisschen klein sind sie geblieben (ich glaube, die Sorte hieß „Rocket“), aber die Pflanzen wurden auch frühzeitig vom Mehltau dahingerafft. Nächstes Jahr gibt es Butternuss und Baby Bear, die wachsen hoffentlich etwas besser.

ausgehöhlter Kürbis

Eindeutiger Vorteil eines kleinen Kürbisses gegenüber einem gelben Zentner: Das Aushöhlen geht soviel einfacher und vor allem schneller. Den Deckel hab ich leider nicht ganz gerade abgeschnitten, was dann im beleuchteten Zustand auffällt, aber egal.

Linolschnittbesteck

Der eigentliche Plan war, gestern noch irgendwo ein Kürbisschnitz-Set zu ergattern, das hoffentlich 70% runtergesetzt gewesen wäre, aber sämtliches Halloween-Zeug war schon weggeräumt und gegen die Weihnachtssachen ausgetauscht. Vor kurzem habe ich jedoch ein nigelnagelneues altes Linolschnitt-Set bei fairkauf ergattert, das sich als das ideale Werkzeug entpuppte. Es sind sogar noch alle Finger dran.

Und hier ist auch schon das fertige Schnitzwerk. Im unteren rechten Blütenblatt sieht man noch ein paar kleine Punkte, die vom Übertragen des Designs übrig geblieben sind, denn so ganz glatt ließ sich das Papier nicht auf den Kürbis legen.

Ich werde den Reformationstag jetzt noch mit der letzten Socktober-Socke ausklingen lassen.

Bis dahin,

Unterschrift Lena

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: