Sonstiges

Ein Jahr „cat hair everywhere“

18. Mai 2018
Fenton und Dr. Schwarzschild

Ein Jahr ist es nun her, dass wir Fenton und Dr. Schwarzschild aus dem Tierheim geholt haben. Im Mai 2017 waren sie gerade ein Jahr alt und ein paar Wochen aus ihrer ersten Vermittlung zurück, als wir uns das erste Mal im Tierheim umgesehen haben. Schwarzschild war schon da schwer zu fotografieren …

Damals hieß es, dass sie wohl einiges an Eingewöhnungszeit bräuchten, die sie in ihrer ersten Vermittlung nicht bekommen hatten. Ständiger Besuch, Hunde in der Wohnung und fehlende Rückzugsmöglichkeiten führten dazu, dass sich die beiden unter einem Sofa versteckten und dort auch ihr Geschäft verrichteten. Als Erst-Katzen klang das schon nach einer kleinen Herausforderung, aber wir mochten die beiden auf Anhieb.

Die ersten Wochen

Am 12. Mai haben wir die beiden dann abgeholt. Schwarzschild war so rabiat lebhaft, dass der Tierarzt keine abschließende Untersuchung durchführen konnte … yay.

Zuhause hatten wir den beiden eine abgehangene Ecke im Flur eingerichtet, in der sie sich auch die meiste Zeit aufhielten – mit Tierbett, den Näpfen und Katzenklo in der Nähe.

Am Anfang haben sie uns auch ab und zu noch angefaucht, aber schon nach zwei Wochen haben sie sich gerne streicheln lassen (besonders, wenn sie vom Futter abgelenkt waren) und sind abends auch ganz selbstverständlich ins Wohnzimmer gekommen, um dort zu spielen und herzumzufezen.

Ich hatte ja befürchtet (und fast erwartet), dass das ein oder andere Möbelstück unter den Katzen leiden würde, vielleicht auch ein oder zwei Gardinen, aber da hatten wir mit den beiden echt Glück. Gekratzt haben sie wirklich nur an ihren Kratzbäumen, in die Gardinen sind sie zum Glück auch nicht gesprungen, nur die Fenster haben sie mit Pfoten und Nasen angeditscht.

Aber die beiden sollten natürlich keine Wohnungskatzen bleiben und so haben wir ihnen im August, kurz nachdem sie ihren (zum Glück ohne aggressive Zwischenfälle abgelaufenen) Impftermin beim Tierarzt hatten, mit zwei Katzenklappen den Weg nach draußen ermöglicht.

In Haus und Hof

Obwohl Fenton der zurückhaltendere war (und in manchen Sachen immer noch ein bisschen ist), hat er sich doch weiter vorgewagt als Schwarzschild und die neugewonnene Freiheit für einen ausgedehnteren Ausflug genutzt. Ein paar Tage hat er sich nicht blicken lassen, ehe er dann abends immer zum Fressen in die Werkstatt kam. Und irgendwann hat er es dann über die Scheune auch wieder auf den Dachboden nach drinnen geschafft.

Aber Fenton hat sich schnell von seinem Abenteuer erholt und die beiden haben den Hof und die Gärten bald zusammen erkundet.

Draußen sind die beiden selbst Jan und mir gegenüber etwas schüchtern, aber zumindest Schwarzschild lässt sich auf dem Hof auch mal streicheln.

Sobald sie drinnen sind, ist aber Lounge- und Leisure-Time angesagt.

Wir finden es immer noch erstaunlich, wie sich die zwei Fellbündel in diesem einen Jahr verändert haben, dass sie tatsächlich einmal so zutraulich werden würden. Fenton bringt uns mittlerweile nicht nur Blätter als Geschenk mit rein, sondern hat auch schon eine Ratte und dreieinviertel Vögel angeschleppt. Schwarzschild war von vornherein ein bisschen entspannter, aber jetzt ist er die faulste gelassenste Katze überhaupt.

Das war es nun aber auch mit dem Katzenbilder-Spam.

Bis dahin,

Unterschrift Lena

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