Garten

Aus dem Garten

9. September 2018

So langsam neigt sich meine zweite Gartensaison dem Ende. Ein paar von den Dingen, die ich mir letztens Jahr vorgenommen hatte, konnte ich schon umsetzen, aber es gibt auch noch eine Menge, das ich nächstes Jahr anders machen will. Vor allem aber konnte ich wieder einiges lernen:

  • Mehltau ist blöd. Ich konnte zwar einige Kürbisse ernten, aber die Pflanzen selber haben etwas zu früh schlapp gemacht. Ansonsten hat die Rankkonstruktion für die Baby Bear-Kürbisse ganz gut geklappt.
  • Um Gottes Willen: weniger Pflanzen! Eine Gurkenpflanze ist vollkommen ausreichend und es muss auch keine zehn Kübel mit Tomaten geben.
  • Apropos Tomaten: Die Hauptsorte dieses Jahr war „Hoffmanns Rentita“ – keine F1-Hybride, sondern eine samenfeste Sorte. Geschmacklich war sie allerdings etwas enttäuschend, deshalb werde ich es wie meine Nachbarin machen und nächstes Jahr auf alte Sorten zurückgreifen.
  • Wenn auf dem Samentütchen der Tomaten steht „… wächst kompakt buschig und stämmig. Sie braucht deshalb keine Stütze und auch das Ausbrechen der Seitentriebe kann entfallen“ ist das eine Lüge.
  • Dinge, die Schutz des Gewächshauses sträflich ausgenutzt haben:
    • blöde Ameisen
    • blöde Himbeerableger
    • blöde Ohrenkneifer
    • noch mehr blöde Ameisen
  • Jede Lücke im Blumenbeet, die der Grundfläche einer Katze entspricht, wird als Liegeplatz ausgenutzt. Oder schlimmer – als Klo.
  • Der Abstand zwischen den Maisreihen sollte gleich oder größer als eine Katzenbreite sein, damit die Pflanzen nicht plattgelegen werden.
  • Ich brauch eine größere Kiste für selbst abgenommenes Saatgut.
  • Die Wunderblume braucht eine Stütze, ganz unbedingt.
  • Die Dahlien brauchen eine Stütze.
  • Man kann nie genug Stützstäbe haben.

Das war es erst einmal wieder. Heute gibt es Kürbis-Mango-Suppe, die muss noch vorbereitet werden.

Und ich habe auch mal wieder einen Versuch mit Sauersteig gestartet, darüber gibt es bald vielleicht auch Neues.

Bis dahin,

Unterschrift Lena

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